Coronavirus: Was gilt es zu beachten | Gastrograubünden

Coronavirus: Was gilt es zu beachten

Artikel - Coronavirus: Was gilt es zu beachten

Härtefallmassnahmen Graubünden sind bereit

Die Detailinformationen mit Factsheet sowie das Gesuchformular finden Sie unter: Härtefallmassnahmen.
 

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Betriebe, die mehr als 40 Tage behördlich geschlossen waren, müsen bloss einen Umsatzverlust von 15% nachweisen. Betriebe, die während dem Lockdown Umsatz (z.B. mit Take Away) gemacht haben, gelten trotzdem als geschlossen.
  • Betriebe, die nicht geschlossen waren, müssen weiterhin einen Umsatzverlust von mindestens 40% nachweisen:
    • Mischbetriebe mit mehreren Tätigkeitsbereichen (z.B. Gastronomie mit Bäckerei oder Restaurant mit Zimmer), gelten trotzdem als geschlossen, wenn sie ihren Umsatz zu mind. 80% im geschlossenen Tätigkeitsbereich erzielen. Die anderen Mischbetriebe, die ihren Umsatz zu über 20% in einem nicht behördlich geschlossenen Bereich erzielen, gelten nicht als geschlossen und müssen einen Umsatzverlust von 40% nachweisen.
    • Unternehmen, die nur in einem abgegrenzten Tätigkeitsbereich (Sparte) einen Verlust von 40 % und mehr erlitten haben, können eine Spartenrechnung einreichen.
  • Es können auch im Jahr 2021 erfolgte Umsatzrückgänge geltend gemacht werden. Zudem können anstatt Kalenderjahre auch die letzten 12 Monate (z.B. 1.03.20 - 28.02.21) geltend gemacht werden. Damit werden der sehr gute Januar und Februar 2020 nicht berücksichtigt und der Umsatzverlust erreicht evtl. die 40%-Grenze.
  • Massgebend für die Bemessung der Beiträge sind die Fixkostenanteile und die Umsatzverluste. Der Beitrag bemisst sich am branchenüblichen Fixkostenanteil des Umsatzverlustes. Der Fixkostenanteil Gastronomie wird mit 30% berechnet.
  • Ist der Fixkostenanteil des Umsatzverlustes berechnet, wird daran ein Beitrag von 50 % geleistet. Der Beitrag wird anteilsmässig für den Januar und Februar 2021 um 2/3 erhöht (bei berechnetem Umsatzverlust im Kalenderjahr 2020)..

Berechnungsbeispiel

für ein Restaurant mit über 40 Schliessungstagen und dem Umsatzverlust berechnet für das Kalenderjahr 2020.

 


Gastronomie bis Ende Februar geschlossen

Der Betrieb von Restaurations-, Bar- und Clubbetrieben sowie von Diskotheken und Tanzlokalen ist bis Ende Februar 2021 verboten. Von diesem Verbot ausgenommen sind:

  1. Betriebe, die Speisen und Getränke als Takeaway anbieten, und Lieferdienste für Mahlzeiten;
  2. Betriebskantinen, die ausschliesslich im betreffenden Betrieb arbeitende Personen verköstigen und betreffend die Abgabe und die Konsumation von Speisen und Getränken folgende Massnahmen im Schutzkonzept vorsehen:
    • für die Konsumation im Restaurationsbereich gilt eine Sitzpflicht,
    • bei der Konsumation muss der erforderliche Abstand von jeder Person eingehalten werden;
  3. Mensen oder Tagesstrukturangebote der obligatorischen Schulen, die ausschliesslich Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen sowie die Angestellten der Schule verköstigen;
  4. Restaurations- und Barbetriebe, die lediglich für Hotelgäste zur Verfügung stehen; für diese gilt folgendes:
    • die Grösse der Gästegruppen darf höchstens vier Personen pro Tisch betragen; dies gilt nicht für Eltern mit Kindern,
    • für die Gäste gilt eine Sitzpflicht, namentlich dürfen Speisen und Getränke nur sitzend konsumiert werden,
    • zwischen den Gästegruppen muss entweder der erforderliche Abstand eingehalten oder müssen wirksame Abschrankungen angebracht werden,
    • die Betreiber müssen die Kontaktdaten von mindestens einem Gast pro Gästegruppe erheben.
  5. Betriebe nach Ziffer 1. bis 4. dürfen zwischen 06.00 und 23.00 Uhr geöffnet sein. Betriebe nach Ziffer 4. dürfen in der Nacht vom 31.Dezember auf den 1. Januar bis 01.00 Uhr geöffnet sein.

 


Massnahmen des Bundes und des Kantons

 


Branchen-Schutzkonzepte

 


Infos und Merkblätter

 


Kurzarbeitsentschädigung (KAE)

Die aktuellen Ausnahmen der KAE:

  • Vereinfachte Verfahren (Voranmeldung& Abrechnung) (01.09.20-31.03.21)
  • KAE-Anspruch für Personen auf Abruf in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis (01.09.20-30.06.21) ) sofern sie seit mindestens 6 Monaten im selben Betrieb gearbeitet haben
  • KAE-Anspruch für Berufsbildner/-innen (01.09.20-31.12.22)
  • KAE-Anspruch für Lernende (01.01.21-30.06.21)
  • KAE-Anspruch für Personen in befristeten Arbeitsverhältnissen (01.01.21-30.06.21)
  • Erhöhter KAE-Anspruch für Geringverdienende (01.12.20-31.03.21)
  • Aufhebung der Karenzfrist (01.09.20-31.03.21)
  • Aufhebung maximale Bezugsdauer bei mehr als 85% Arbeitsausfall (01.03.20-31.03.21)

Ab 1. Dezember 2020

Praktische Anleitung: In fünf Schritten zur Kurzarbeit (WICHTIG UPDATE 02.11.2020)
eServices – Einfache digitale Übermittlung der Voranmeldung (WICHTIG 09.09.2020)
Formular Voranmeldung (WICHTIG)
Vorlage Muster Organigramm (Word)

Lohnabrechnung bei Kurzarbeit nach der neuen Regelung von Art. 17a Covid-19-Gesetz (NEU wichtig 21.01.2021)
Leitfaden zur Abrechnung der Kurzarbeit ab 1. Dezember 2020 (NEU WICHTIGES UPDATE 20.01.2021)
2c COVID-19 Antrag und Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung (Dezember 2020 bis und mit März 2021 - mit Zusatzformular zur Einstufung der Lohnkategorien bis 70 Mitarbeiterkategorien)
2d COVID-19 Antrag und Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung (Dezember 2020 bis und mit März 2021 - mit Zusatzformular zur Einstufung der Lohnkategorien bis 380 Mitarbeiterkategorien)
FAQ zum Ausfüllen der Formulare «2a-2d COVID-19 Antrag und Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung» 

Informationen zur Anmeldung und Abrechnung der Kurzarbeitsentschädigung sind auf der Webseite des Kantons zu finden.
Informative FAQs sind auf der Webseite arbeit.swiss zu finden.

 

Hotline
KIGA Graubünden
Hotline zur Voranmeldung: 081 257 67 00
Hotline zur Abrechnung: 081 257 23 68

 


Erwerbsausfälle für Selbstständigerwerbende

Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (Gesellschafter AG/GmbH) haben die Betroffenen Anspruch auf eine Entschädigung, wenn sie:

  • von angeordneten Betriebsschliessungen (kantonal oder gesamtschweizerisch) betroffen sind,
  • Ausfälle erlitten haben, aber nicht von angeordneten Betriebsschliessungen betroffen sind. (Art. 15 Covid-19-Gesetz),
  • von einem Versanstaltungsverbot betroffen sind.

haben die Betroffenen Anspruch auf eine Entschädigung.

Vorgehen zur Corona Erwerbsersatzentschädigung

Wenn Sie entsprechende Ansprüche stellen wollen, müssen Sie das entsprechende Formular an ihre AHV-Ausgleichskasse einsenden.

Informationen bei GastroSocial