Coronavirus: Was gilt es zu beachten | Gastrograubünden

Coronavirus: Was gilt es zu beachten

Artikel - Coronavirus: Was gilt es zu beachten

Aktuelle Massnahmen des Bundes und Kantons


Branchenspezifische Infos und Merkblätter

Der Rechtsdienst von GastroSuisse hat zur Unterstützung der Mitglieder branchenspezifische Merkblätter und Infos erarbeitet.

Zu den Infos und Merkblätter gehts hier.
 


Kurzarbeitsentschädigung

Jeder Betrieb sollte sich umgehend für Kurzarbeit anmelden!

Merkblätter und Formulare

Unterlagen, Anleitungen und Muster zur Kurzarbeit finden Sie auf der Website von GastroSuisse. Voranmeldungen werden auch per E-Mail entgegengenommen. Sie sind zu richten an:

KIGA Graubünden
Abteilung Arbeitsbedingungen KAE
Grabenstrasse 87000 Chur

kurzarbeit@kiga.gr.ch
Tel.: 081 257 23 46.
 


Kurzarbeitsentschädigung (Erwerbsausfälle) für Selbstständigerwerbende

Was muss ich vorgehen für die Corona Erwerbsersatzentschädigung.

Wenn Sie entsprechende Ansprüche stellen wollen, müssen Sie das entsprechende Formular an ihre AHV-Ausgleichskasse einsenden. Bitte beachten Sie, dass die ersten Auszahlungen erst Mitte April erfolgen werden. Sie finden die Informationen dazu auf der Website von GastroSocial.

Antragsformular

Anpassung Corona-Erwerbsersatzentschädigung für Selbstständigerwerbende

Für die Berechnung der Corona-Erwerbsersatzentschädigung wurde bisher die aktuellste Beitragsverfügung für das Jahr 2019 verwendet. Dies führte bei einigen Selbstständigerwerbenden zu vergleichsweise tiefen Entschädigungen. Dieser Punkt wurde sowohl von GastroSocial wie auch von GastroSuisse in den Besprechungen mit den entsprechenden Stellen in Bern erfolgreich aufgenommen. Das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV hat nun am 13. Mai 2020 die entsprechenden Richtlinien angepasst. Neu gilt, dass auf Antrag des/der Selbstständigerwerbenden das Einkommen der letzten definitiven Beitragsverfügung der AHV heranzuziehen ist. Liegt im Zeitpunkt der Festsetzung der Entschädigung sogar Ihre definitive Steuerveranlagung für das Jahr 2019 bereits bei GastroSocial vor, wird auf diese abgestellt.

Dies bedeutet, dass GastroSocial die ursprüngliche Abrechnung der betroffenen Selbstständigerwerbenden überprüft und sie über die weiteren Schritte informiert. Dies wird jedoch noch einige Tage in Anspruch nehmen und GastroSocial bittet diesbezüglich um Geduld. Im Moment müssen Sie nichts unternehmen und GastroSocial diesbezüglich auch nicht kontaktieren.

Sollten Sie mit dem finalen Entscheid nicht einverstanden sein, dann können Sie gegen die Entschädigung, die Sie erhalten, bei GastroSocial per E-Mail Einsprache erheben unter Beilage der definitiven Steuerveranlagung. Sie erhalten dann von GastroSocial eine beschwerdefähige Verfügung. Mehr dazu finden Sie auf gastrosocial.ch.
 

Zahlungsaufschub für Beiträge der Ausgleichskasse

Vorerst werden die geschuldeten Beiträge nicht gemahnt und es fallen auch keine Verzugszinsen an. Gemäss Bundesratsmitteilung vom 20. März 2020 kann GastroSocial Arbeitgebern und Selbstständigen, die mit Liquiditätsengpässen konfrontiert sind, einen Zahlungsaufschub gewähren. Der Zahlungsaufschub ist während sechs Monaten von Verzugszinsen befreit. GastroSocial ist dabei, die Umsetzung vorzubereiten und werden so rasch wie möglich weitere Informationen aufschalten, bis dahin müssen Sie nichts unternehmen.

Die gemeldete Lohnsumme und somit die Akontorechnungen sind zu hoch. Was können Sie tun?

Denn sich Ihre Lohnsumme verändert hat, teilen Sie GastroSocial bitte per E-Mail (beitraegeak@gastrosocial.ch) die voraussichtliche Lohnsumme für das Jahr 2020 mit, damit die Akontobeiträge angepasst werden können. Kurzarbeitsentschädigung verringert aber die Lohnsummen und die geschuldeten Beiträge nicht. Die entsprechenden Arbeitgeberbeiträge werden Ihnen zusammen mit der Kurzarbeitsentschädigung von der Arbeitslosenkasse zurückerstattet.

Mein Einkommen als Selbständigerwerbender hat sich verändert und die AHV-Akontobeiträge sind nun zu hoch. Was können Sie tun?

Teilen Sie GastroSocial bitte per E-Mail (beitraegeak@gastrosocial.ch) das voraussichtliche Einkommen für das Jahr 2020 mit, damit die Akontobeiträge angepasst werden können. Denken Sie aber daran, dass die zu erwartende Erwerbsausfallentschädigung AHV-pflichtig ist.
 


Liquiditätshilfen: COVID-Überbrückungskredite

Am 20. März hat der Bundesrat folgende Liquiditätshilfen beschlossen:

  • Soforthilfe mittels verbürgten COVID-Überbrückungskrediten. Weitere Infos
  • Zahlungsaufschub bei Sozialversicherungsbeiträgen
  • Möglichkeit der Erstreckung von Zahlungsfristen bei der direkten Bundessteuer, der Mehrwertsteuer sowie anderen Steuern, Lenkungsabgaben und Zöllen ohne Ver-zugszins
  • Rasche Prüfung der Kreditorenrechnung und rasche Auszahlung durch Verwaltungs-einheiten des Bundes ohne Ausnützung der Zahlungsfristen
  • Rechtsstillstand gemäss Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchkG)
  • Massnahmen im Bereich der Tourismus- und Regionalpolitik

Weitere Infos auf der Webseite von GastroSuisse.
 


Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit (SGH)

Die SGH bietet konjunkturelle Massnahmen für bestehende Kunden zur Überbrückung der Liquidität.

www.sgh.ch