Das Gastgewerbe ist auf Zuwanderung angewiesen. Ohne diese Arbeitskräfte drohen Betriebsschliessungen, kürzere Öffnungszeiten und steigende Preise. Die sogenannte Chaosinitiative würde die Personenfreizügigkeit mit der EU aushebeln und somit das Gastgewerbe hart treffen: Zwei von drei Betrieben beschäftigen nämlich Mitarbeitende aus der EU oder dem EFTA-Raum.

«Die Chaosinitiative ist ein Frontalangriff auf unsere Branche», warnt Beat Imhof, Präsident von GastroSuisse. Denn die Volksinitiative würde die Personenfreizügigkeit mit der EU faktisch aushebeln.  Zwei von drei gastgewerblichen Betrieben beschäftigen EU- oder EFTA-Personal, wie eine aktuelle Mitgliederumfrage von GastroSuisse zeigt. «Wer die Zuwanderung massiv einschränkt, legt Restaurants und Hotels lahm», stellt Imhof klar.

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