Bund hat Hilferuf ernst genommen | Gastrograubünden

Bund hat Hilferuf ernst genommen

Artikel - Bund hat Hilferuf ernst genommen

Bundesrat baut Unterstützung über das Härtefallprogramm aus

Der Bundesrat hat heute beschlossen, dass die Restaurants bis Ende Februar geschlossen bleiben. Die Situation für das Gastgewerbe verschärft sich dadurch weiter. Der Bundesrat hat aber auch die Bedingungen und Voraussetzungen für die Härtefall-Regelung gelockert.

Unter anderem gelten neu Betriebe, die seit dem 1. November 2020 insgesamt während mindestens 40 Kalendertagen behördlich geschlossen werden ohne Nachweis eines Umsatzrückgangs als Härtefall. Zudem hat der Bundesrat die Obergrenze der Entschädigung auf maximal 20 % des Jahresumsatzes erhöht. Für geschlossene Betriebe wird die Hilfe damit stark vereinfacht.

Nicht geschlossene Beherbergungsbetriebe können neu auch die Periode der letzten 12 Monate anstatt des Kalenderjahres 2020 für die Bemessung des Umsatzrückganges heranziehen. Sie gelten jedoch nicht automatisch als Härtefall sondern müssen einen Umsatzausfall von mindestens 40 % nachweisen. Dies bedauern wir ausserordentlich. Wir haben im Vorfeld die Senkung dieser Schwelle auf 20 % gefordert, was nach wie vor dringend notwendig wäre.

Der heutige Entscheid des Bundesrats ist ein erster Schritt in die richtige Richtung und zeigt, dass er den ernst der Lage erkannt hat. Entscheidend ist nun, wie schnell die Härtefallgelder ausbezahlt werden, denn die Auszahlung ist immer noch Sache der Kantone.

Den heutigen Entscheid werden wir noch im Detail analysieren. Zudem stehen wir in engem Kontakt mit dem Kanton, um die Umsetzung zu verfolgen und zu prüfen, wie der Kanton Graubünden bei den vom Bund beschlossenen Entschädigungen nachbessern kann.
 



Überarbeitung der Härtefallhilfe im Kanton GR ist im Gange!!!

Das Gesuchsformular wird zurzeit gemäss den neuen Massnahmen des Bundes vom 13. Januar 2021 überarbeitet. Wir empfehlen Ihnen, bis zur erfolgten Überarbeitung keine Gesuche einzureichen. Eine Gesucheinreichung ist möglich, es sind aber Erleichterungen bei der Einreichung absehbar.

Weitere Informationen
 



Medienmitteilung GastroSuisse:

Medienmitteilung des Bundes: