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Tourismusallianz Graubünden

Artikel - Tourismusallianz Graubünden

Die Branchenverbände GastroGraubünden, HotellerieSuisse Graubünden und Bergbahnen Graubünden haben sich zur Tourismusallianz Graubünden vereint. Die IG Tourismus Graubünden (ITG) wird aufgelöst.

In der Tourismusbranche gibt es Themen, die alle Leistungsträger beschäftigen. Dazu gehören etwa der Umgang mit der Coronapandemie, der Fachkräftemangel, die Digitalisierung oder erschwerende Rahmenbedingungen. Die drei Branchenverbände GastroGraubünden, HotellerieSuisse Graubünden und Bergbahnen Graubünden haben sich zur Tourismusallianz Graubünden vereint. Die Allianz will touristische Herausforderungen gemeinsam und branchenübergreifend angehen und diese jeweils themenspezifisch und ad-hoc bearbeiten.

GastroGraubünden übernimmt Organisation
Die Organisation der Tourismusallianz GR übernimmt der Bündner Gastroverband. Er ist gleichzeitig auch Anlaufstelle für Partner, Dritte sowie Medien. «Wie in der Privatwirtschaft gewinnt auch im Tourismus das Denken und Handeln in Netzwerken zunehmend an Bedeutung», sagt Marc Tischhauser, Geschäftsführer von GGR. «Der Vorteil solcher Netzwerke ist, sie sind agil, beliebig zusammenstellbar und effizient.» Je nach Thema und Projekt will die Allianz weitere Branchenorganisationen, Wirtschaftsverbände, Tourismusorganisationen, die RhB, den Kanton oder Dritte einbinden. Marc Tischhauser betont, dass touristische Leistungsträger jederzeit herzlich eingeladen sind, sich mit Fakten und Meinungen in die neue Allianz einzubringen.

Drei Partner mit klaren Zielen
Die drei Bündner Branchenpartner pflegen gemeinsam einen Themenkatalog, indem sie tourismuspolitisch Relevantes aufnehmen, priorisieren und bearbeiten – wie aktuell den Fachkräftemangel. «Um wirksame Lösungen zu finden, braucht es das Zusammenspiel verschiedener Kompetenzen und Netzwerke. Mal mündet das in ein Pilotprojekt, mal in Verhandlungen oder auch mal in eine Studie», erklärt Tischhauser. Ein weiteres Ziel der Allianz ist das touristische Lobbying, bestehend aus der Koordination des 40-köpfigen Tourismusclub des Grossen Rates und regelmässigen Treffen mit der Bündner Regierung. Ferner werden die drei Bündner Branchenpartner in gemeinsamen Vernehmlassungen zu branchenübergreifenden touristischen Themen die Interessen ihrer Mitglieder vertreten.

Auflösung ITG
Die IG Tourismus Graubünden (ITG) wird per Ende Juni 2022 auf Antrag des Vorstandes aufgelöst. Sie betrieb politisches Tourismuslobbying, gründete den Tourismusclub des Grossen Rates, koordinierte Interessensvertreter und setzte diverse Akzente in der Tourismuspolitik. Die ITG bestand knapp 30 Jahre.